German Masters Serie 2018
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In diesem Jahr fuhr Leonie zum ersten Mal in der Elite-Altersgruppe und startete in der German Masters Serie. In der Starterliste fanden sich dann auch alle „großen" Namen dieses Sports – unter ihnen zahlreiche Welt- und Europameister und deren Vizes. Anreise war jeweils am Freitag, das Turnier dann am Samstag. Der Zeitablauf entsprach also dem der Junior Masters der vergangenen Jahre. Die Turnierorte in diesem Jahr waren wieder über ganz Deutschland verteilt wobei zwei in NRW lagen, was uns sehr entgegen kam: Wendlingen, Rösrath, Lemgo, Märkisch Buchholz.






















Am Wettkampftag stand dann jedem Sportler zur Vorbereitung auf den Wettkampf 6 Minuten Einfahrtzeit auf der Trainingsfläche zu - exakt 30 Minuten vor dem eigenen Start. Alles war auf die Sekunde genau gezeitet, da jeder Sportler seine Zeiten schließlich voll ausnutzen wollte.

Für die Qualifikation zur DM waren die erste Masters und der Deutschland-Cup am Wichtigsten, wobei Leonie nicht wirklich damit gerechnet hatte, sich schon im ersten Jahr zur DM qualifizieren zu können. Sie fuhr alle 4 Wettkämpfe mit sehr guten Ergebnissen zwischen 133,83 und 135,37 Punkten aus. Am Ende fehlten nur 2 Punkte für die Quali zur DM. Das war dann doch schade, lässt aber für das nächste Jahr auf eine sichere DM-Teilnahme hoffen.

Am Anreisetag (Freitag) bestand jeweils die Möglichkeit eines kurzen Einfahrens auf der Wettkampf- und der Trainingsfläche nach vorheriger persönlicher Anmeldung für jeweils 6 Minuten. Diese Zeit reichte gerade, um sich an die Halle und die Fläche zu gewöhnen und um eventuelle besondere Eigenschaften des Bodens auszuloten, die sich auf die zu fahrenden Übungen in irgendeiner Art auswirken können.
Es zeigte sich, dass diese Vorabende immer die Zeit der größten Anspannung war, die sich durch die begrenzten Trainingsminuten mehr oder weniger nervenaufreibend gestalteten. Denn wenn dann nicht alles glatt lief und es bei einer Übung etwas hakte, gerieten die Sportler unter extremen Druck. Erschwerend war auch die räumliche Enge der Trainingsflächen, wodurch nicht alle Übungen fahrbar waren ohne auf die andere Fläche zu fahren. Diese Situation war für alle Sportler gleich und damit musste jeder Neuling erst einmal lernen umzugehen was Leonie gut gelang: Sie gewöhnte sich von Turnier zu Turnier mehr an diese Bedingungen.